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Wie es sich anfühlt, als Agentur die eigene Webseite zu erstellen

Ein Beitrag von
Ronja Tölle

Wie es sich anfühlt, als Agentur die eigene Webseite zu erstellen

Ein Erfahrungsbericht

Digitalisierung, Internet? Bei diesem „Online-Ding“ sind wir bei Lohmann and Friends schon einige Jahre erfolgreich dabei. Die Erstellung von Webseiten gehört hier in der Agentur zum Alltagsgeschäft und spätestens nach der Umsetzung von mehr als einem Dutzend Kundenwebseiten lässt sich doch eine gewisse Alltagsroutine in Bezug aufs World Wide Web unter den Kollegen ausmachen. Interessant wird es aber, wenn es dann plötzlich an den Relaunch der eigenen Webseite geht, die seit einigen Jahren aufgrund des üblichen Agenturwahnsinns ein wenig vernachlässigt wurde und mittlerweile nicht mehr wirklich „up to date“ ist.

Wer in den letzten Wochen ein wenig unsere Profile bei Facebook und Instagram verfolgt hat, wird vielleicht gemerkt haben, dass wir uns nicht nur Gedanken über eine neue Webseite gemacht haben. Auch unser Logo durfte sich nach fast 18 Jahren Agenturgeschichte zum ersten Mal einem kleinen gestalterischen Makeover unterziehen. Und das Wort „ziehen“ ist hier auch schon ein ziemlich gutes Stichwort. Gestartet ist unsere Redesign-Odyssee nämlich schon im Mai 2018. Aber andere Agenturmenschen und Unternehmer werden vermutlich bestätigen können: der eigene Kram bleibt immer am längsten liegen! Was uns letztendlich aus diesem Teufelskreis befördert hat? Eine strenge Deadline, an die sich alle zu halten hatten. Aber nochmal von vorne:

Als Gestalter kennst du im Prinzip zwei Arten von Tagen: Erstens die Tage, an denen man kreativ ist wie am Schnürrchen und aus dem Ideenflow kaum noch herauskommt. Zweitens sind da die Tage, an denen einfach gar nichts läuft und man am besten direkt nach Hause geht und sich wieder ins Bett legt. Bei der Entwicklung von Ideen für das eigene Unternehmen pendelt man sich tatsächlich meistens bei letzterem Gefühl ein. Das ist irgendwie ein ungeschriebenes Gesetz. Bis es läuft, dauert es etwas. Als es bei uns dann läuft, stehen wir schließlich vor dem fertigen Layout unserer neuen Webseite. Alle zufrieden? Super! Dann mal ran an die Umsetzung in WordPress.

Wie es sich anfühlt, als Agentur die eigene Webseite zu erstellen

Ein Erfahrungsbericht

Digitalisierung, Internet? Bei diesem „Online-Ding“ sind wir bei Lohmann and Friends schon einige Jahre erfolgreich dabei. Die Erstellung von Webseiten gehört hier in der Agentur zum Alltagsgeschäft und spätestens nach der Umsetzung von mehr als einem Dutzend Kundenwebseiten lässt sich doch eine gewisse Alltagsroutine in Bezug aufs World Wide Web unter den Kollegen ausmachen. Interessant wird es aber, wenn es dann plötzlich an den Relaunch der eigenen Webseite geht, die seit einigen Jahren aufgrund des üblichen Agenturwahnsinns ein wenig vernachlässigt wurde und mittlerweile nicht mehr wirklich „up to date“ ist.

Wer in den letzten Wochen ein wenig unsere Profile bei Facebook und Instagram verfolgt hat, wird vielleicht gemerkt haben, dass wir uns nicht nur Gedanken über eine neue Webseite gemacht haben. Auch unser Logo durfte sich nach fast 18 Jahren Agenturgeschichte zum ersten Mal einem kleinen gestalterischen Makeover unterziehen. Und das Wort „ziehen“ ist hier auch schon ein ziemlich gutes Stichwort. Gestartet ist unsere Redesign-Odyssee nämlich schon im Mai 2018. Aber andere Agenturmenschen und Unternehmer werden vermutlich bestätigen können: der eigene Kram bleibt immer am längsten liegen! Was uns letztendlich aus diesem Teufelskreis befördert hat? Eine strenge Deadline, an die sich alle zu halten hatten. Aber nochmal von vorne:

Als Gestalter kennst du im Prinzip zwei Arten von Tagen: Erstens die Tage, an denen man kreativ ist wie am Schnürrchen und aus dem Ideenflow kaum noch herauskommt. Zweitens sind da die Tage, an denen einfach gar nichts läuft und man am besten direkt nach Hause geht und sich wieder ins Bett legt. Bei der Entwicklung von Ideen für das eigene Unternehmen pendelt man sich tatsächlich meistens bei letzterem Gefühl ein. Das ist irgendwie ein ungeschriebenes Gesetz. Bis es läuft, dauert es etwas. Als es bei uns dann läuft, stehen wir schließlich vor dem fertigen Layout unserer neuen Webseite. Alle zufrieden? Super! Dann mal ran an die Umsetzung in WordPress.

So sah eines unserer ersten Screendesigns aus, welches wir in unserem Lieblingsprogramm für die Gestaltung von Webseiten erstellt haben – Adobe Xd.
Nach dem Layout folgt die Programmierung …

Die ersten Seiten nehmen sehr schnell Gestalt an und wir bekommen wirklich das Gefühl, dass dieses Projekt ab jetzt schnell abgeschlossen sein könnte (wir schreiben den Oktober 2018) – bis es an die Erstellung und Aufbereitung der Bilder und Referenzen geht. Aus Erfahrung mit unseren Kunden wissen wir, dass dieser Schritt ziemlich lange dauern kann, besonders, wenn man als Laie mit der Materie nicht vertraut ist. Wir müssen offen zugeben, dass wir uns schon des Öfteren darüber gewundert haben, wie lange manche Kunden für die Zusammenstellung solcher Daten benötigen. Bis heute – bis zu dem Tag, an dem es uns plötzlich selbst betrifft. Denn ja verdammt, wenn es um das eigene Baby geht, ist plötzlich kein Bild und kein Text gut genug und muss noch mindestens fünf Mal überarbeitet und ausgetauscht werden!

Dann irgendwann: durchatmen. Sämtliche Teammitglieder und deren Ehefrauen (das sind auf Kundenseite meist die, die die Unternehmensfarbe Grün irgendwie nicht so toll finden und Pink vorschlagen würden) haben den aktuellen Stand der Webseite für gut befunden. Ja dann mal rein ins Netz damit! Aber halt, stopp! Schon mal was von SEO-Optimierung und Responsive Check gehört? Nein? Das ist das ganze Zeug, das man machen muss, damit die Webseite auch auf Smartphones schön angezeigt und später bei Google in den Einträgen ganz weit oben gefunden wird. Und das kann auch nochmal locker zwei Wochen dauern, je nachdem, wie gründlich man da vorgeht.

Und jetzt? Gehen wir endlich online? Ja! Man mag es kaum glauben, aber sieben Monate nachdem unser Entwurf abgenickt wurde, ist es so weit. Und all das hier ist unser Ergebnis, auf das wir alle schon ein bisschen stolz sind. Und eines nehmen wir aus diesem Projekt mit: Wir haben noch mehr Verständnis dafür als vorher, wenn unseren Kunden das Zusammenstellen von Bildern und Texten nicht so leicht fällt und sie immer wieder viele kleine Änderungen anbringen. Ein Baby muss eben einfach wachsen.

Noch nicht genug?

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